Meldörp-Böker

Meldörp-Book 2.1, Klaus Groth, Quickborn 1 (zum Groth-Jahr 2019)

Meldörp-Böker

Meldörp-Book 2.1 (1. Auflage 2018)

Klaus Groth, Quickborn 1
(zum Groth-Jahr 2019)
mit Lesehilfen auf Schritt und Tritt !
Verlag und Druck: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg

—– Über die ISBN in jedem Buchladen erhältlich! —–

ISBN un Priesen: Paperback: 978-3-7469-8470-4 (11,99 €) – Hardcover: 978-3-7469-8471-1 (21,99 €) – eBook: 978-3-7469-8472-8 (2,99 €)

Groth wurde am 24. April 1819 in Heide (Lüttenheid) als Sohn eines Müllers geboren und verstarb am 1. Juni 1899 in Kiel. 2019 feiern wir 200 Jahre Klaus Groth! Gemeinsam mit dem Mecklenburger Fritz Reuter gilt er als der Begründer der neueren niederdeutschen Literatur.
Nach Seminarjahren in Tondern wurde Groth Lehrer an einer Mädchenschule in Heide. Häufige Krankheit zwang ihn zur Berufsaufgabe; für mehrere Jahre wohnte er zur Genesung bei seinem Freund Leonhard Selle auf Fehmarn. Dort schrieb er seine Gedichtsammlung ›Quickborn‹, die er 1853 herausbrachte und die ihn schlagartig berühmt machte.
Im gleichen Jahr holte ihn Karl Müllenhoff (Marne), Literatur-Professor, nach Kiel. Von Herbst 1854 bis Frühjahr 1855 arbeiteten beide täglich zur Erweiterung und Neuauflage des ›Quickborn‹ zusammen, u. a. an ihrer leistungsfähigen Schreibweise, die die langen Ein- und Zwielaute zu unterscheiden wusste.

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Meldörp-Book 3.2, Johann Hinrich Fehrs, Allerhand Slag Lüüd

Meldörp-Böker

Meldörp-Book 3.2 (3. Auflage 2018)

Johann Hinrich Fehrs, Allerhand Slag Lüüd
(10 Vertellen um Ielenbeek)
mit Lesehilfen an Ort und Stelle!
Verlag und Druck: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg

—– Über die ISBN in jedem Buchladen erhältlich! —–

ISBN un Priesen: Paperback: 978-3-7469-6766-0 (15,99 €) – Hardcover: 978-3-7469-6767-7 (23,99 €) – eBook: 978-3-7469-6768-4 (2,99 €)

Johann Hinrich Fehrs wurde in Mühlenbarbek bei Kellinghusen als Sohn eines Tierarztes geboren. Er besuchte die Dorfschule. Nach der Konfirmation war er vier Jahre Präparand in Altona, um dann drei Jahre das Lehrerseminar in Eckernförde zu besuchen. Er unterrichtete in Reinfeld, Itzehoe und Altona, von 1863 bis 1865 als Waisenlehrer. Ab 1865 leitete er in Itzehoe eine private Töchterschule.
Johann Hinrich Fehrs zeichnet in ›Allerhand Slag Lüüd‹ (3. Band der vierbändigen ›Gesammelten Dichtungen‹) ein realistisches Bild vom Leben in dem holsteinischen Dorf Ielenbeek (Mühlenbarbek). Seine Texte zeichnen sich durch gekonnt gehandhabtes Plattdeutsch aus. Die in der Ausgabe von 1913 konsequente Unterscheidung der langen Ein- und Zwielaute wird in den ›moderneren‹ Ausgaben leider ignoriert. Im Rahmen der Meldörp-Bȫker wurde die genannte Fehrs-Ausgabe sprachlich aktualisiert und dem Dithmarscher Platt angenähert. Die Unterscheidbarkeit der langen Ein- und Zwielaute wurde wieder verwirklicht! In der vorliegenden Form sollte das Lesen, Lautlesen und Vorlesen wieder zu schaffen und zu genießen sein, nicht nur in Dithmarschen! Durch allerlei Hilfen sollen Laien und Anfängern unnötige Quälereien erspart bleiben!

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Meldörp-Book 4.2, Theodor Piening, De Reis no’n Hamborger Doom

Meldörp-Böker

Meldörp-Book 4.2 (3. Auflage 2018)

Theodor Piening, De Reis no’n Hamborger Doom
(Windbarger Buurn bereist de Welt)
mit Lesehilfen an Ort und Stelle!
Verlag und Druck: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg

—– Über die ISBN in jedem Buchladen erhältlich! —–

ISBN un Priesen: Paperback: 978-3-7469-6812-4 (15,99 €) – Hardcover: 978-3-7469-6813-1 (23,99 €) – eBook: 978-3-7469-6814-8 (2,99 €)

Peter Karl Theodor Piening wurde in Meldorf geboren und durchlief hier das Gymnasium (die Gelehrtenschule). Als 18/19-Jähriger war er Kriegsteilnehmer gegen Dänemark. Er studierte 1851-53 in Kiel, Göttingen und Gießen Philologie und lebte danach als Privatlehrer und Schriftsteller in Hamburg.
Pienings Buch ›De Reis na’n Hamborger Dom‹ war sein erfolgreichstes. Es ist sicher nicht vom Schlage der ›Quickborn‹-Literatur eines Klaus Groth, darf aber nach seinem Publikumserfolg an die Seite der Reuterschen ›Läuschen un Riemels‹ gestellt werden. Ohne Zweifel gehört die ›Reis‹ zu unserem ›plattdeutschen Erbe‹, vor allem in Dithmarschen, besonders in Meldorf. Das Buch gehört ›zu den meistgelesenen plattdeutschen Werken des 19. Jahrhunderts‹ (INS Bremen), erlebte bis 1936 21 Auflagen.

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Meldörp-Book 5.1, Heinrich Johannes Dehning,
Junge Schoolmeisterjohren in Dithmarschen vör 1900

Meldörp-Böker

Meldörp-Book 5.1 (3. Auflage 2018)

Heinrich Johannes Dehning, Junge Schoolmeisterjohren in Dithmarschen vör 1900
En Kultuurbild
mit Lesehilfen an Ort und Stelle!
Verlag und Druck: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg

—– Über die ISBN in jedem Buchladen erhältlich! —–

ISBN un Priesen: Paperback: 978-3-7469-3473-0 (13,99 €) – Hardcover: 978-3-7469-3474-7 (22,99 €) – eBook: 978-3-7469-3475-4 (2,99 €)

Heinrich Johannes Dehning war ein beeindruckender Pädagoge im frühen preußischen Schleswig-Holstein des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Geboren wurde er 1855 als kleiner Leute Kind auf dem flachen Land bei Glückstadt, in der heutigen Gemeinde Sommerland. Er wuchs als Einzelkind auf, familiär wohlbehütet, und wurde in seiner ganzen Dorfschulzeit von einem einzigen Lehrer gefordert und gefördert. – Dehning, startet 1870 15-jährig in den Lehrerberuf, kurz im Dithmarscher Osterrade, dann in Wrohm. – Nach dem Studium in Eckernförde wirkt er als Landlehrer in Wrohm und Elpersbüttel. Seine Erinnerungen vom Übergang der Dänen- zur Preußenzeit im Lehrerberuf und im Dorfleben, von Katenleuten, Bauern, Lehrerfamilien, vom Studentenleben, vom Schulbetrieb in ein- bzw. zweiklassiger Schule, von der Schulaufsicht durch Pastoren und Pröpste, all dies zieht an unserem geistigen Auge vorüber, ernsthaft und schalkhaft erzählt. Im Rahmen der Meldörp-Bȫker wurden Dehnings Dithmarschen-Kapitel sprachlich aktualisiert und damit dem heutigen Dithmarscher Platt angenähert. In der vorliegenden Form sollte das Lesen, Lautlesen und Vorlesen der Landlehrer-Memoiren zu schaffen und zu genießen sein, nicht nur in Dithmarschen! Durch allerlei Hilfen sollen dem Laien und Anfänger unnötige Quälereien erspart bleiben!

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Meldörp-Book 8.2, Georg Droste, Odde Alldag un sien Jungstöög

Meldörp-Böker

Meldörp-Book 8.2 (3. Auflage 2018)

Georg Droste, Odde Alldag un sien Jungstöög
En plattdüütsch Kinnerleven an’e Woterkant
mit Lesehilfen an Ort und Stelle!
Verlag und Druck: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg

—– Über die ISBN in jedem Buchladen erhältlich! —–

ISBN un Priesen: Paperback: 978-3-7469-0882-3 (11,99 €) – Hardcover: 978-3-7469-0883-0 (20,99 €) – eBook: 978-3-7469-0884-7 (2,99 €)

Georg Droste kommt 1866 in Bremen als Kind armer, schlichter, plattdeutsch sprechender Eltern zur Welt. Er wächst am Weserdeich auf. Er ist viel ›aushäusig‹, die häusliche Not ist nicht sehr einladend. Nach der Schulzeit besorgt er sich selbst eine Stelle als Laufbursche in einer Buchhandlung. Durch Zufall erfährt sein Chef, dass mehr in seinem Laufjungen steckt und vermittelt ihn in eine Kaufmanns-Lehrstelle in einem Wollexportgeschäft. Die Kontorzeit beschreibt Droste als die glücklichste seines Lebens. Neben dem Berufsleben ist er begeisterter Turner in der damaligen Zeit der großen Turnfeste. – Plötzlich erblindet er, im zwanzigsten Lebensjahr. Die Ärzte sind damals gegenüber der Sehnervenentzündung machtlos. – Trotz Erblindung findet er schließlich zum Schreiben und singt in sien Jungstöög das hohe Lied auf seine ungebundene Kindheit bis zur Konfirmation.

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Meldörp-Book 10.1, Joachim Mähl, Toter-Marieken (Roma-Mariechen)

Meldörp-Böker

Meldörp-Book 10.1 (1. Auflage 2019)

Joachim Mähl, Toter-Marieken
(Roma-Mariechen)
mit Lesehilfen auf Schritt und Tritt!
Verlag und Druck: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg

—– Über die ISBN in jedem Buchladen erhältlich! —–

ISBN un Priesen: Paperback: 978-3-7497-8727-2 (8,99 €) – Hardcover: 978-3-7497-8728-9 (16,99 €) – eBook: 978-3-7497-8729-6 (2,99 €)

Joachim Mähl wurde 1827 im heutigen HH-Niendorf als Bauernsohn geboren. Seinen ursprünglichen Wunsch, Pastor zu werden, konnte er nicht verwirklichen. Er wurde Lehrer in Segeberg, dann in Reinfeld. Er starb 1909 in Kiel. – Seine Autorenzeit begann Mähl 1868-1871 mit 4 ›Stückschen ut de Mus’kist‹, mit: ›Tater-Marikn‹, ›Jean‹, ›Fanny‹ und ›Lütj Anna‹. Das erste Stück, ›Toter-Marieken‹ , ist für uns heute besonders interessant. Es gibt uns wohl Hinweise auf tief wurzelnde Ablehnung der ›Tataren‹ genannten Roma. Es zeigt uns aber auch viel Herzenswärme und nicht die Spur ›blutsbedingten‹ Rassenwahns, auf den wir in unserer Geschichte leider zusteuerten. – Die kleine Zigeuner-/Roma-Marieke und das holsteinische Umfeld, in dem sie tragischerweise aufwuchs, lassen uns einen köstlichen Ausschnitt des holsteinischen Landlebens im frühen 19. Jahrhundert miterleben.

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